Mordopfer in Cottbus war Teil der neonazistischen „Kampfgemeinschaft Cottbus“


Laut etlichen Berichten in der Lokalpresse wurde gestern, am Abend des 1. März, ein Mann in der Cottbuser Innenstadt erschossen, welcher der lokalen extrem rechten Kampfsportszene angehörte.
Nur am Rande wird allmählich das Ausmaß dieses Mordes klar. Denn bei dem Mordopfer handelt es sich um den 31-jährigen, tief im Neonazi-Milieu verankerten Martin Miethke.
Wir dokumentieren im Folgenden umfangreich seine Aktivitäten, da wir eine klare Einordung seiner Person in der Berichterstattung als unverzichtbar halten – vor allem im Hinblick auf die hoch-explosive, kriminelle Mischszene aus Neonazis, Rockern, Kampfsportler_innen und Türsteher_innen, die in Cottbus vorherrscht.
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Pro Violence – Streetsport

Logo von "Po Violence"Kurz und Knapp

Wurde 2003 von einem umtriebigen Neonazi aus dem neonazistischen „Blood & Honour“-Netzwerk in Magdeburg gegründet und vertreibt hauptsächlich Streetwear-Klamotten.
Die Marke versucht durch ihre Ästhetik – häufig brachiale Gewaltdarstellungen – vor allem die Freefight- und MMA-Szene anzusprechen, gewinnt aber auch an Zuspruch im rechten Ultra- und Hooligan-Milieu, sowie in kriminelle Rockerstrukturen. Bis heute finden sich personelle Verbindungen in die neonazistische Szene.
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