Nachtrag: Der Verein „Baltic Fighters“ bindet Neonazis in Veranstaltungsstrukturen der „Muay Thai Open“ ein


Seit Jahren finden in Deutschland und in Polen regelmäßig unter dem Namen „Muay Thai Open“ (MTO) Amateur-Wettkämpfe statt. Mehrmals im Jahr werden diese Veranstaltungen von den an die MTO angebundenen Gyms und Vereinen ausgerichtet. So trat auch der Rostocker Verein „Baltic Fighters“ mehrmals als Veranstalter auf.

Auf der letzten Muay Thai Open (MTO) in Rostock am 10. November 2018 wurden auch Neonazis in die Veranstaltungsstrukturen eingebunden, welche bei den „Baltic Fighters“ trainieren.
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„Bisschen Airbrush organisieren…“ – zum Umgang mit Neonazis und deren Symbolen auf Kampfsportevents


Nach der massiven Kritik an der Teilnahme von Timo Feucht als Kämpfer auf der „Nova Fighting Championship“ (Nova FC) am kommenden Samstag, folgte nun die Streichung des Leipzigers von der Fightcard – begründet jedoch mit fadenscheiningen Ausreden.
Wir dokumentieren im Folgenden die Entwicklungen rund um die losgetretene Debatte, ob man Neonazis in den Ring antreten lassen sollte. Dabei möchten wir auch auf die zahlreichen Aussagen eines der Veranstalter der Nova FC, Peter Sobotta, eingehen, in denen es u.a. um den Umgang mit Neonazi-Tattoos geht.
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Das „Pro Patria Fest“ 2019 in Griechenland – zwischen Elitenbildung und Selbstvergewisserung


Seit 2014 richtet die extreme Rechte in Athen (Griechenland) die Kampfsport-Veranstaltung „Pro Patria Fest“ aus. Das Event, welches Anfangs ein paar dutzende Neonazis anzog und mehr einem Sparring-Treffen ähnelte, dürfte in diesem Jahr am 6. April seinen bisherigen Höhepunkt gefunden haben. Damit folgt das Event dem europäischen Trend, was Größe und Professionalisierung von Neonazi-Kampfsportveranstaltungen anbelangt. Diese Kampfsportveranstaltungen, an denen die internationale Neonaziszene teilnimmt, fördern das Denken als Elite, rekrutieren kampfsportbegeisterte Neonazis und führen schließlich zu einer verstärkten Vernetzung.
Im Folgenden zeigen wir die Verstrickungen einzelner internationalen Gruppierungen die als Kleidungsmarken, RechtsRock-Labels, Trainingsteams oder rechtspolitische Zusammenschlüsse auftreten und an dem Event „Pro Patria Fest“ teilnahmen.

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Schlechtes Zeichen für die deutsche MMA-Szene: Leipziger Neonazi-Hooligan kämpft im neuen deutschen MMA-Format auf ranFIGHTING


Für die Erstausstrahlung des neuen süddeutschen Kampfsportformats „Nova Fighting Championship“ (Nova FC) wird Timo „Teddy“ Feucht als Kämpfer des „Imperium Fight Team“  im Mixed Martial Arts (MMA) angekündigt. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 13. April 2019, in Balingen (Baden-Württemberg) statt und wird online beim Kampfsportsender ranFIGHTING zu sehen sein.
Feucht und sein Team gehören zur organisierten rechten Hooliganszene in und um Leipzig. Diese soll u.a. maßgeblich für den Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz Anfang 2016 verantwortlich gewesen sein.
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Sächsische und tschechische Neonazis in Trainingscamp in Thailand

Teile der Neonazi-Trainingsgruppe in Thailand (2. v.l. und 1.v.r.) , hier als Teilnehmende des extrem rechten „Tiwaz“-Kampfsportevent im Juni 2018 im Erzgebirge

Jährlich reisen dutzende Kampfsportler_innen nach Thailand, um sich in den zahlreichen Muay Thai-Camps weiter zu bilden und sich für anstehende Kämpfe vorzubereiten. Dass diese Möglichkeit auch von Neonazis wahrgenommen wird ist nichts Neues. Deswegen soll diese Dokumentation aktueller Beteiligung von Neonazi-Kampfsportlern in Thailand nur als Beispiel dienen. „Sächsische und tschechische Neonazis in Trainingscamp in Thailand“ weiterlesen